SCHADSTOFFSANIERUNG



Schadstoffbelastete Gebäude sind keine Seltenheit. Vor einem Umbau oder Abriss muss daher eine Bestandsaufnahme möglicher Schadstoffe in der Bausubstanz erfolgen.

Unter der Schadstoffsanierung versteht man die Entfernung dieser Stoffe und Materialien aus Gebäuden. Dabei ist eine besondere Sorgfalt geboten. Denn bei unsachgemäßem Umgang mit Schadstoffen drohen neben Gesundheits- und Umweltschäden auch empfindliche Strafen. Firmen, die Schadstoffsanierungen durchführen, müssen daher über sachkundiges Personal und eine entsprechende Ausrüstung verfügen.


Wir sanieren Asbest, PAK, PCB, PCP, KMF, mineralische Stäube

u.v.m

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BEISPIELE DER SCHADSTOFFE

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ASBEST

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POLYCHLORIERTE BIPHENYLE

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KÜNSTLICHE MINERALFASERN

  

Als natürlich vorkommende, faserförmige Minerale wurden die unter dem Namen asbestzusammengefasste Stoffe über ein Jahrhundert in Deutschland vor allem aufgrund seiner guten Wärmeisolierungs- und hervorragenden Bewehrungseigenschaften sowie seines spezifisch relativ geringen Gewichtes geschätzt.


Nahezu alle Baustoffe kamen in irgendeiner Asbest-angereicherten Form zum Einsatz. Leider erwiesen sie sich später jedoch als hochgradig krebserzeugend.

PCB war ein gängiger Weichmacher und sorgte für Dauerelastizität, beispielsweise bei Fugenmaterialien (z. B. in Bauteilfugen, Fenstereinfassungen) oder auch Fugenbändern. PCB-Ausgasungen belasten die Raumluft und führen zu Sekundärkontaminationen in anderen Bauteilen. Eine erfolgreiche PCB-Sanierung erfordert daher praktisch immer eine Bearbeitung der primären und der sekundären PCB-Quellen.

Die Gefährlichkeit von PCB liegt vor allem in seiner Langzeitwirkung: Es kann nicht nur Krebs erzeugen, sondern sowohl das Erbgut als auch den körpereigenen Hormonhaushalt dauerhaft schädigen. Speziell schwangere Frauen setzen sich und Ihren Fötus einem hohem Risiko aus.

Ähnlich wie Asbest können KMF gefährliche, lungengängige Fasern freisetzen, die als krebserzeugend einzustufen sind. Dies gilt für sogenannte „alte“ Mineralwolle, die vor Mitte des Jahres 2000 hergestellt wurde. Danach hergestellte „neue“ Mineralwollprodukte gelten allgemein als unproblematisch. Die als Stein- oder Glaswolle bezeichneten Produkte werden konstruktiv als Dämmmaterial (Wärme, Schall, Kälte, Brandschutz) eingebaut.